Dachterrasse, 1060 Wien
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Projektzeitraum
- Gartenplanung:
Herbst 2006 - Gartengestaltung:
Frühling 2007
Anforderungen an die Terrasse
Die Terrasse (kleine Terrasse 9,9 m2, Dachterrasse 113 m2) soll eine echte Erweiterung der Wohnfläche sein. Sie soll einerseits den Eltern Raum geben um gemütliche Stunden in der Abendsonne zu verbringen, andererseits den Kindern Raum zum Austoben bieten.
Wie auf allen Dachterrassen sind starker Wind und Sommerhitze und die Schwierigkeiten, die damit für Pflanzen und Einrichtung verbunden sind, neben den ästhetischen Zielen der Neugestaltung, die Hauptaugenmerke.
Die Klienten wünschen sich einen gemäßigter Pflegeaufwand der Terrasse und gleichzeitig doch „einen richtigen Garten“.
Design-Ideen
Die Dachterrasse wurde in drei Bereiche eingeteilt, jeder einzelne mit einer ganz bestimmten, eigenen Funktion, deren unterschiedliche Charaktere durch die Auswahl dreier verschiedener Bodenbeläge unterstrichen wird.
Die untere Terrasse ist sozusagen das Vorzimmer zum neuen Wohnbereich im Freien. Sie bietet Platz fŸr einen schnellen Kaffee zu zweit. Hier, wie oben im ersten Bereich der Terrasse, finden Sandsteinplatten mit bruch-rauhen (daher optisch sehr weichen) Oberflächen Verwendung, mit dem Unterschied, dass sie hier in kleineren Formaten gewählt wurden, um die kleine Terrasse etwas größer wirken zu lassen.
Der Sandstein findet im Entree auf der oberen – der Dachterrasse – seine Fortsetzung. Größere (60 x 90cm) Platten, in Längsrichtung verlegt lassen diesen Bereich länger wirken und unterstreichen den optischen Eindruck einer Allee der Hainbuchenbäume.
Diese sitzen in runden, terracotta-farbenen Trögen, die, zusammen mit dem bruch-rauhen Stein, ein sehr feines, gartenähnliches Flair erzeugen. Im Frühling sind die Hainbuchenbäume mit Tulpenzwiebeln unterpflanzt, im Sommer schmücken sie Sommerblumen.
Der zweite Bereich bildet das Esszimmer im Freien. Mit dünnen (7cm) Lärchenholzbrettern verlegt, dem Flusskiesstreifen mit integrierter Beleuchtung und den Rostoptik – abgewechselt mit weißen Mauerstückenelementen hat es einen modernen Charakter.
Terracottatröge in verschiedenen Größen und mit Pflanzen bestückt, die sich vor allem in ihrer Blattstruktur und Blattfarbe stark unterscheiden, runden die Ecken ab und machen es zu einem grünen Zimmer.
Last, but not least, wird der dritte Bereich der Terrasse zum echten Kinderparadies.
Mittelhohe Pflanzen in bunten rechteckigen Trögen geben den Kindern Schutz und ihnen das Gefühl ihres eigenen Terrassenbereiches, während die Erwachsenen sie doch im Auge behalten können.
In diesem Bereich ist der färbige, fugenlose Fallschutzboden der optimale Belag auf dem die Kinder turnen und spielen können. Das Sonnensegel spendet wertvollen Schatten und schützt.
Die Sandkiste, das schmale Schaukelgerüst und die Kinder-Villa-„Kunterbunt“ sind Bestandelemente, die den Kindern hoffentlich lange Freude bereiten werden.
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